Energie- und Klimapolitik
Für die Aluminiumindustrie ist Energie- und Klimapolitik in erster Linie Standort- und Wettbewerbspolitik. Entscheidend ist, dass politische Leitplanken die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Branche sichern. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Ausgestaltung der CO₂-Bepreisung, ein wirksamer Carbon-Leakage-Schutz sowie international wettbewerbsfähige Energiepreise und eine verlässliche Versorgungssicherheit.
Gleichzeitig benötigt die Industrie stabile und planbare Rahmenbedingungen für die Dekarbonisierung ihrer Produktion und den Einsatz treibhausgasarmer Technologien. Aluminium ist ein unverzichtbarer Werkstoff für industrielle Wertschöpfung und zahlreiche strategisch bedeutende Anwendungen in Deutschland. Entsprechend müssen energie- und klimapolitische Maßnahmen wirksam, berechenbar und im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig sein. Bestehende Entlastungsinstrumente wie Strompreiskompensation, besondere Ausgleichsregelungen und individuelle Netzentgelte bleiben dabei essenziell und sollten in ihrer bisherigen Ausgestaltung erhalten bleiben, ohne zusätzliche Belastungen beim Strompreis zu schaffen.
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Michael Schwaiger, Nima Nader
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