ETS-Reform: Investitionszwang schwächt Schutz vor Carbon Leakage
Wettbewerbsfähige Energiepreise statt zusätzlicher Auflagen
Viele Dekarbonisierungsinvestitionen unterblieben nicht aus mangelnder Bereitschaft, sondern weil sie unter den heutigen Bedingungen wirtschaftlich nicht tragfähig seien, so Nader weiter: „Die angekündigten Förderinstrumente können einzelne Projekte unterstützen, ersetzen aber keinen tragfähigen Business Case. Ein regulatorischer Investitionszwang schafft weder wettbewerbsfähige Energiepreise noch die erforderlichen technologischen und regulatorischen Voraussetzungen für die Dekarbonisierung.“
Aluminium Deutschland fordert das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten daher auf, die Investitionsvorgaben zu streichen. Ein wirksamer Schutz vor Carbon Leakage ist die Voraussetzung dafür, dass Produktion und Investitionen in Europa bleiben und die industrielle Transformation hier stattfindet.
Über Aluminium Deutschland e. V.
Aluminium Deutschland e. V. ist die Stimme der deutschen Aluminiumindustrie. Der Verband vertritt die politischen, wirtschaftlichen und technischen Interessen seiner rund 135 Mitglieder entlang der gesamten Aluminiumwertschöpfungskette von der Primäraluminiumproduktion über Halbzeuge bis hin zur Weiterverarbeitung von Aluminium. Aluminium ist aufgrund seiner Eigenschaften unverzichtbar für Schlüsselbranchen wie die Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Energieerzeugung und Bauwesen sowie für Verbraucherprodukte wie Haushaltsgeräte und innovative Verpackungslösungen. Aluminium Deutschland macht sichtbar, welchen Beitrag die deutsche Aluminiumindustrie für eine innovative und nachhaltige Zukunft leistet. Weitere Informationen unter www.aluminiumdeutschland.de.