Die chemische, stromlose Oberflächenbehandlung durch Chromatieren oder Phosphatieren erzeugt anorganische Schichten, die verfahrensabhängig aus Oxidhydraten und/oder Phosphaten des Aluminiums und des Chroms bestehen. Diese durch chemische Oxidation gebildeten Schichten werden als Konversionsschichten bezeichnet. Ihre Schichtbildung setzt voraus, daß zuvor die natürliche, ungleichmäßige Oxidschicht des Aluminiums durch Entfetten und Beizen entfernt werden muß. Auf der metallisch blanken Metalloberfläche lassen sich dann durch chemische Oxidation dünne, gleichmäßige Schichten erzielen.

8. Auflage 1987, DIN A5, 16 Seiten

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Aluminium Lexikon
  • Der künftige Bedarf an Aluminium für zahlreiche Anwendungen dürfte einerseits von den vorteilhaften Eigenschaften und andererseits von Gesichtspunkten der Ökolo­gie mitbestimmt werden. Dabei spielt die Recyclingfähigkeit - Aluminium kann ohne Quali­tätsverlust wieder und wieder recycelt werden - eine große Rolle.

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